06/02/2026 0 Kommentare
Besuchsreise nach Sambia: Übergabe des Hausbauprojekts in Choma
Besuchsreise nach Sambia: Übergabe des Hausbauprojekts in Choma
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Besuchsreise nach Sambia: Übergabe des Hausbauprojekts in Choma
Vom 26. Januar bis 4. Februar 2026 reiste eine Delegation des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund im Rahmen eines Partnerschaftsbesuches nach Choma in Sambia. Zur Delegation gehörten Superintendentin Heike Proske, die Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses Dr. Sabine Breithaupt-Schlak und der Leiter des Referats Ökumene Dirk Loose. Zentrales Anliegen der Reise war die Übergabe des Hausbauprojekts am CHODORT (CHOma DORTmund) Training Centre an die United Church of Zambia (UCZ) im Southern District in Choma. Am 1. Februar 2026 fand dazu ein feierlicher Gottesdienst mit Übergabezeremonie statt. Die Häuser sollen langfristig die Ausbildung junger, benachteiligter Menschen in handwerklichen, technischen und dienstleistungsbezogenen Berufen absichern. Im Rahmen eines zweijährigen Fundraisingprozesses in Dortmund konnten insgesamt 320.000 Euro eingeworben werden. Ermöglicht wurde dies durch die Unterstützung der Evangelischen Kirche von Westfalen, des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund sowie durch mehr als 600 Einzelspender*innen. Zum Zeitpunkt der Übergabe waren zwei der zehn neu errichteten Häuser bereits vollständig bewohnbar, acht weitere Häuser zu rund 90 Prozent fertiggestellt. Durch die massive Abwertung der sambischen Währung Kwacha sind die Baukosten zuletzt deutlich gestiegen. Für die vollständige Fertigstellung fehlen aktuell noch rund 6.000 Euro pro Haus, insgesamt also etwa 48.000 Euro. Die Übergabe des Projekts an die United Church of Zambia ist ein bewusstes Zeichen für Vertrauen, Nachhaltigkeit und Partnerschaft auf Augenhöhe. Die künftigen Mieteinnahmen der Häuser sollen dazu beitragen, das Ausbildungszentrum CHODORT langfristig wirtschaftlich abzusichern. Der Generalsekretär der United Church of Zambia, Rev. Dr. Chipasha Musaba, dankte für die verlässliche Unterstützung und die enge Zusammenarbeit. Superintendentin Heike Proske betonte, dass diese Partnerschaft vom gegenseitigen Lernen, vom Teilen von Verantwortung und vom gemeinsamen Glauben getragen sei.Mwabombenipo mukwai – Twalumba. Vielen herzlichen Dank allen Spender*innen – wir sagen Danke! Gemeinsam werden in Choma Perspektiven, Würde und Zukunft aufgebaut.
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