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Gospelchor

Gospelchor

Joy´n us - Der Gospelchor ist kein Gospelchor

 

Das Chorwochenende des Chores „Joy`n us“ vom 15.-17.05.2009 begann mit einer kleinen körperlichen Ertüchtigung im strömenden Regen. So eine Burg ist ja wie eine Burg gebaut, mit Wassergräben und Torhaus, damit nicht jeder hinkommt. So kam auch unser Bus nicht bis zur Tür unseres Ziels, das Tor war zu niedrig. Wer keine Rollen unter der Tasche hatte, musste also ein bisschen schleppen – dass die Taschen nicht nur durch die Notenmappen schwer waren, ließ sich dann später am Genussmittelaufgebot des letzten Abends erkennen.

 

Die Jugendburg Borken-Gemen ist ein alter idyllisch gelegener Adelssitz. Hier ist eine lange Geschichte und Tradition allgegenwärtig und doch ist alles gemütlich und freundlich. Übrigens war nichts Geringeres als der große Rittersaal die Stätte für unsere Chorproben. Der Start am Freitagabend umfasste weit mehr als ein warming-up für die Stimme und die Lachmuskeln. Tanzschritte standen auf dem Programm und der Chor bewies wieder einmal geschlossen, dass er für jeden Spaß zu haben ist.

 

Ein besonderes Bonbon war es wohl, in diesem Jahr über das gesamte Chorwochenende eine echte Profi-Frau in Sachen Stimme und Gesang dabei zu haben: Monika Nagorsen. Stimmbildung für alle, für die, die schon lange dabei sind und für die Neuen. „Entdecke die Möglichkeiten…“, nun, die Ergebnisse waren wirklich bereits nach kurzer Zeit hörbar.

 

Das Probenprogramm war wie immer gemischt. Und an dieser Stelle wollen wir noch mal darauf hinweisen: Der Gospelchor ist kein Gospelchor. Schon lange nicht mehr. Es ist seit 2000 der Chor„Joy`n us“. Und wenn irgend jemand sagt: „Der Gospelchor Berghofen…“, dann glauben Sie es nicht. Es ist nur ein Versprecher.

 

An diesem Wochenende haben wir zum Beispiel nur ein Gospel-Stück gesungen. Dafür einige Gesänge aus der klassischen Kirchenchorliteratur und etwas von Sting. Ganz verschiedene Stile. Um das mit dem Rhythmus zu kapieren gab es wieder das Vorklatschen und das Nachklatschen. So lernte ein Teil des Chores upbeat, downbeat und offbeat verstehen und umzusetzen.

 

Der burgeigene Kaplan hörte den Chor und bat uns, spontan an der Vorabendmesse teilzunehmen und zu singen. Wir wurden mit einer beeindruckenden Wärme und Gastfreundschaft empfangen. Immer wieder betonte der Kaplan mit seinen Worten die Gemeinschaft der Christen verschiedener Konfessionen und lud zu gemeinsamem Glaubensbekenntnis und Vaterunser ein.

 

Intensive, teilweise auch anstrengende Proben konnten den Chor schließlich nicht davon abhalten, abends noch weiter zu singen – einige von uns hatten glücklicherweise ihre Gitarren eingepackt.

 

Natürlich wollten alle auf dem Rückweg leichtere Taschen haben und so bot sich am Samstagabend im Rittersaal das Bild eines reichhaltigen Angebotes an Genussmitteln flüssiger und fester Art. Das dabei auch der persönliche Austausch nicht zu kurz kam, braucht hier wohl kaum erwähnt zu werden.

 

Insgesamt hatten wir also wieder einmal ein gelungenes und erfolgreiches Chorwochenende. Erfolge waren zum Beispiel am 06. Juni in der Reinoldikirche zu hören, wo wir gemeinsam mit Kirchen-, Jugend-, und Kinderchor mitgewirkt haben. Sie haben das verpasst? Nicht schlimm, wir singen noch öfter. Zum Beispiel eine Jazzmesse gemeinsam mit einem Projektchor am Reformationstag.

 

Zu guter Letzt: Danke an alle, die an der Planung und an der Durchführung dieses herrlichen Wochenendes mitgewirkt haben, ganz besonders aber an Monika Nagorsen und Holger John.

 

  • Probe: Mittwoch, 19.45 - 21.15 Uhr

 

Kontakt: Claudia Schaar (Tel. 0231 - 484973)

Leitung: Holger John