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    Bestattung

    Der Tod eines Menschen bringt für die Angehörigen in erster Linie einen großen Stress mit sich. Da ist der Schock über den - oft unerwarteten - Tod eines geliebten Menschen. In diesen Schock mischen sich Trauer und häufig auch Angst vor der unmittelbaren Zukunft. Nur selten bleibt die Zeit, diesen Gefühlen nachzugehen, da vieles zu erledigen ist. Innerhalb kürzester Frist muss die Beerdigung organisiert und müssen Angehörige informiert werden, da sind finanzielle Dinge zu regeln, manchmal eine Wohnung aufzulösen, Verpflichtungen zu stornieren... Die Liste nimmt kein Ende.

     

    Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich beizeiten Gedanken zu machen. "Was soll nach meinem Tod passieren." oder auch: "Was habe ich beim Tod eines Angehörigen zu tun?. Alles, was in kurzer Zeit zu regeln ist, können sie ggf. in professionelle Hände übergeben. Bestatter und Pfarrerin/Pfarrer nehmen Ihnen gerne vieles ab, wenn Sie sich für den Moment überfordert fühlen. Im Folgenden finden Sie eine Checkliste von Dingen, die im Zusammenhang mit dem Tod eines Menschen zu bedenken oder zu erledigen sind:

    Sterbebegleitung?

    Wenn Sie es wünschen, verständigen Sie gerne Pfarrerin Friedrich oder Pfarrer Thomaschewski, wenn es unmittelbar auf den Tod zugeht. Sie begleiten Sie und den Sterbenden während dieses letzten Weges, indem sie noch einmal Gottes Segen spenden und sich mit Ihnen im Gebet an Gott wenden.

    Totenschein!

    Falls der Tod zu Hause eintritt: Verständigen Sie einen Arzt, der den Tod offiziell feststellt und den Totenschein ausstellt. Verständigen Sie ein Bestattungsunternehmen. Es wird Sie in allen weiteren Dingen beraten und betreuen, die nichtkirchliche Fragen betreffen.

    Aussegnung?

    Wenn Sie es wünschen, versuche Sie, Pfarrerin Friedrich oder Pfarrer Thomaschewski zu erreichen. Sie kommen gerne zu Ihnen nach Hause oder auch ins Krankenhaus, um mit Ihnen zusammen eine Aussegnugsfeier zu gestalten, bevor die/der Verstorbene vom Bestatter abgeholt wird. Wenn Sie dieses wünschen, sagen Sie es auch dem Bestatter, damit er die/den Verstorbene/n entweder noch zu Hause, im Krankenhaus oder in der Leichenkammer aufbahrt.

    Erd- oder Feuerbestattung?

    Wenn der Verstorbene diese Frage bereits geregelt hat, sollt normalerweise nicht dagegen gehandelt werden. Wenn Sie die Frage entscheiden müssen, sollte Ihnen folgendes klar sein: Die Kirche hat keine Bedenken gegen eine Feuerbestattung. Das ewige Leben, das wir erwarten, ist ein so völlig anderes, als das auf Erden, das es keine Rolle spielen wird, in welcher Verfassung unser Leichnam beerdigt wird. Unsere Seele ist es, die vor Gott tritt, nicht unser Körper. - Wichtiger ist die Frage, ob Sie Sarg oder Urne in einer Grabstelle oder anonym, in einem Rasenfeld, beisetzen lassen wollen. Hier raten wir eindeutig zu einer Grabstelle. Sehr viele Menschen bereuen schnell ihrer Entscheidung, einen Angehörigen anonym beigesetzt zu haben. Wir Menschen brauchen einen genau benennbaren Ort, um unsere Toten "besuchen" zu können. Berauben Sie sich nicht selbst dieser Möglichkeit. Unserer Seele braucht Gräber als Orte der Trauer und des Abschiednehmens.

    Trauergespräch:

    Wenn Sie eine kirchliche Beerdigung wünschen und vorher kein Kontakt zu Pfarrerin/Pfarrer bestanden hat, informieren Sie den Bestatter. Er informiert die zuständige Pfarrerin/den zuständigen Pfarrer. Diese melden sich dann bei Ihnen und machen einen Termin für das Trauergespräch aus.

    Vorbereitung der Trauerfeier:

    Bevor die Pfarrerin/der Pfarrer zu Ihnen kommt, können Sie sich schon ein bisschen vorbereiten. Überlegen Sie zusammen mit Ihren Familienangehörigen, was Ihnen an dem verstorbenen Menschen besonders wichtig war. Vielleicht legen Sie auch ein Foto heraus. Wünschen Sie einen besondere Musik während der Trauerfeier? Es ist durchaus möglich, ein Lieblingslied noch einmal von einem Tonträger laufen zu lassen; es müssen nicht nur Kirchenlieder gesungen werden. Auch ein bestimmter Text oder ein Gedicht kann seinen Platz in der Trauerfeier finden. Bitte lassen Sie sich aber bzgl. Ihrer Wünsche auch vom Pfarrer oder der Pfarrerin beraten: nicht jeder Wunsch trägt tatsächlich dazu bei den Abschied würdig zu gestalten.

    Termin der Trauerfeier:

    Der Termin hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Die Familie hat manchmal konkrete Vorstellungen, der Bestatter muss ebenso planen, wie der der zuständige Friedhof und die betroffene Pfarrerin/der betroffene Pfarrer. Sie alle geben sich jede erdenkliche Mühe sich nach Ihren Wünschen zu richten. Bitte haben Sie Verständnis, wenn es in einzelnen Fällen einmal nicht vollständig gelingen sollte.

    Abkündigung:

    Der Tod und die Beisetzung Ihres Familienangehörigen wird am darauf folgenden Sonntag im Gottesdienst der Gemeinde bekannt gegeben. Die Gemeinde hält Fürbitte für die Verstorbenen und ihre Familien.

    Totensonntag:

    Am Totensonntag, das ist immer der Sonntag vor dem 1. Advent, werden im Gottesdienst noch einmal die Namen aller Verstorbenen des vergangenen Jahres verlesen. In diesem Gottesdienst wird ausdrücklich auch über das Thema Tod und ewiges Leben nachgedacht.

    Trauerarbeit:

    Nicht jedem Menschen ist es gegeben, den Tod eines Menschen einfach so wegzustecken. Viele leiden noch lange unter dem Verlust und sind nicht in der Lage, ihn zu verarbeiten. Zögern Sie nicht, ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer anzurufen und um Hilfe oder ein Gespräch zu bitten. Wir können Ihnen auch weitergehende Beratungsangebote nennen. die sich der sogenannten "Trauerarbeit" annehmen.

     
    Wochenspruch

    Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

    Psalm 66, Vers 20

    Einladung

    Wenn Sie Ihre Spiritualität vertiefen wollen, nehmen Sie sich täglich etwas Zeit, wiederholen Sie diesen Wochenspruch und meditieren Sie ihn.

    Viel Erfolg.

    Jahreslosung 2012

    Christus spricht:
    Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

    (2. Korintherbrief 12,9) 

     

     

    Den Gottesdienstplan
    Mai finden Sie hier.

     

     

    Hier ist für Sie zum download der aktuelle
    Gemeindebrief.pdf (März bis Mai 2012)

     

     

     
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