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Spiritueller Impuls "Von der Heiligung des täglichen Lebens"

Und der Herr redete mit Mose und sprach: Rede mit der ganzen Gemeinde der Israeliten und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein, den ich bin heilig, der Herr, euer Gott. Ein jeder fürchte seine Mutter und seinen Vater. Haltet meine Feiertage; ich bin der Herr euer Gott.

Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr.

 

3. Mose 19, Vers 1 - 3 und Vers 18

 

Wir laden Sie ein, sich mit dem Begriff "heilig" auseinander zu setzen.

 

Erster Schritt:

 

Ich lese den Text mehrmals hintereinander und lasse ihn auf mich wirken. In diesem Text wird von Furcht vor Mutter und Vater gesprochen. Gemeint ist damit "Ehrfurcht" vor Mutter und Vater zu haben.

 

Zweiter Schritt:

 

Ich überlege, was ist mit dem Begriff heilig gemeint. Wenn ich es mag, kann ich es aufschreiben.

 

Dritter Schritt:

 

Ich überlege, was mir heilig ist und wie möchte ich, dass mit meinem Heiligen umgegangen wird.

 

Vierter Schritt:

 

Ich überlege, was bedeutet es für mich, dass Gott uns in diesem Zusammenhang auffordert, seine Feiertage zu halten und in unserer Gesellschaft der Sonntagsverkauf zunimmt. Wie gehe ich damit um?

 

Fünfter Schritt:

 

Ich überlege, was bedeutet es, dass Gott davon spricht, dass er heilig ist und diese Heiligkeit auf sein Volk überträgt.

 

Sechster Schritt:

 

Ich überlege, welche Auswirkungen hat die Heiligkeit anderer Menschen auf meinen Umgang mit ihnen. In diesem Text werden Mutter, Vater und mein Nächster genannt.

 

Übung:

 

Ich nehme mir für diese Woche vor: Wenn ich mit Menschen zusammentreffe, stelle ich mir vor, dass ich mich vor ihnen verbeuge. Damit kann ich sie ehren. Nach dieser Woche nehme ich mir etwas Zeit und schaue noch einmal zurück und überprüfe, ob sich etwas in mir verändert hat.