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Spiritueller Impuls "Vom Beten."

Wir laden Sie ein, sich dem Beten und dem Vater Unser zu nähern.

 

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird dir´s vergelten.

 

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhöhrt, wenn sie viele Worte machen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
Darum sollt ihr so beten:

 

Unser Vater im Himmel!

Dein Name werde geheiligt.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser täglches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
[Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]

 

Matthäus 6, Verse 5 - 13

 

1. Schritt:

 

Ich lese den Text mehrmals und lasse ihn auf mich wirken.

 

2. Schritt:

 

Ich denke darüber nach, welche Gebetspraxis ich habe. Wann bete ich? Wie bete ich? Wie oft bete ich?

 

3. Schritt:

 

Ich überlege mir, welche Bedeutung es für mich hat, dass Gott das Verborgene sieht. Welche Auswirkungen könnte dies auf meine Gebete und mein Gebetsleben haben?

 

4. Schritt:

 

Für die kommende Woche nehme ich mir vor täglich das Vaterunser bewußt zu beten, indem ich jeden einzelnen Satz in mir nachklingen lasse, bevor ich den nächsten bete.

 

5. Schritt:

 

Nach dieser Woche schaue ich noch einmal zurück und überlege, ob sich mein Beten verändert hat.