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Spiritueller Impuls "Thomas und die Auferstehung"

Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meine Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich´s nicht glauben.
Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch!

 

Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

 

Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

Johannes 20, Verse 24 - 31

 

Wir laden Sie ein sich mit der Auferstehung Jesu auseinanderzusetzen.

 

1. Schritt:

 

Ich lese den Text mehrmals hintereinander und lasse ihn auf mich wirken. Gedanken und Gefühle, die mir kommen, kann ich aufschreiben.

 

2. Schritt:

 

Ich setze im Text anstatt Thomas meinen eigenen Vornamen ein und lese den Text erneut, evtl. mehrmals und lasse ihn auf mich wirken. Wie verändert sich die Wirkung des Textes auf mich? Welche Gedanken, Gefühle bewegen mich? Wenn ich es will, kann ich es aufschreiben.

 

3. Schritt

 

Gibt es etwas, was mir bei der Betrachtung des Textes wichtig geworden ist, so kann ich es mit in die kommende Woche nehmen.

 

4. Schritt

 

Nach der Woche schaue ich noch einmal zuück und überlege mir, ob sich etwas in mir verändert hat.

 

Übung:

 

Im Laufe der Woche schaue ich immer wieder bewußt auf den Horizont und bleibe bei dieser Wahrnehmung für eine Weile ohne auf meine Gedanken oder die Geräusche zu achten.