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Spiritueller Impuls "Segen"

Und der Herr redete mit Mose und sprach:

 

Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten wenn ihr sie segnet:

 

Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Denn ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.

 

4. Mose 6, Verse 22 - 27

 

Wir laden Sie ein, auf die Suche zu gehen, was es bedeutet gesegnet zu sein und zu segnen.

 

Erster Schritt:

 

Ich blicke auf mein Leben zurück und versuche mir in Erinnerung zu rufen, gab es Situationen, in denen ich den Segen Gottes wahrgenommen habe.

 

Zweiter Schritt:

 

Ich spüre den Gefühlen, Gedanken nach, die diese Erinnerungen in mir auslösen. Wenn ich es möchte, kann ich alles aufschreiben.

 

Dritter Schritt:

 

Ich überlege, ob es einen Segensspruch gibt, der mich durch mein Leben begleitet oder begleiten kann.

 

Dritter Schritt:

 

Ich danke Gott und den Menschen, dass ich ihren Segen empfangen habe.

 

Vierter Schritt:

 

Ich nehme mir vor, die Menschen, mit denen ich zusammen bin (z.B. Arbeitskollegen, Bekannte etc.), zu segnen. Bei denen, die mir nahe sind, kann ich dies durch eine Geste unterstreichen, z.B. indem ich ihnen eine oder beide Hände auf den Kopf lege.

 

Am Ende der Woche schaue ich noch einmal zurück und überlege, ob sich durch den Segen und das segnen etwas in meinem Leben verändert hat.

 

Übung:

 

Ich nehme mir etwas Zeit und setze mich bequem auf einen Stuhl. Ich kann mir dazu auch eine Kerze anzünden. Ich schließe die Augen und stelle mir vor, dass Gottes Angesicht über mir leuchtet. Dann stelle ich mir vor, dass mich dieses Leuchten Gottes erfüllt und bleibe eine Zeit bei dieser Vorstellung. Was nehme ich wahr?

 

Am Ende komme ich mit meiner Aufmerksamkeit in den Raum zurück.

 

Ich kann die Übung so oft ich will wiederholen.