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Spiritueller Impuls "Name"

Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

 

Jesaja, 43, Vers 1

 

Wir laden Sie ein, sich auf die Suche zu begeben, was es bedeutet: Gott hat mich bei meinem Namen gerufen.

 

Erster Schritt:

 

Ich setze in den Jesajatext an die Stelle von Jakob und Israel meinen eigenen Namen ein und lasse den Text auf mich wirken. Wenn ich es möchte, kann ich den Text mehrmals wiederholen.

 

Zweiter Schritt:

 

Ich spüre den Gefühlen, Gedanken nach, die diese Veränderung des Textes in mir auslöst. Wenn ich es möchte, kann ich alles aufschreiben.

 

Dritter Schritt:

 

Ich nehme mir etwas Zeit und überlege mir, ob und wo ich Gottes Ruf vernommen habe. Wie habe ich darauf reagiert?

 

Vierter Schritt:

 

Ich danke Gott, dass er mich ruft, auch wenn ich seinen Ruf noch nicht deutlich vernommen habe.

 

Fünfter Schritt:

 

Ich nehme mir vor, genauer darauf zu achten, ob und wie Gott mich ruft.

 

Abends danke ich Gott für das was ich vernommen habe.

 

Übung:

 

Ich nehme mir etwas Zeit und setze mich bequem auf einen Stuhl. Ich kann mir auch dazu eine Kerze anzünden. Ich schließe die Augen und lausche in die Stille hinein. Gedanken, Geräusche und Gefühle beachte ich nicht, sondern wenn ich abgelenkt bin, richte ich meine Aufmerksamkeit erneut auf die Stille. Kommt mir da etwas entgegen, höre ich Gottes Ruf?

 

Am Ende komme ich mit meiner Aufmerksamkeit wieder in den Raum zurück.

 

Ich kann die Übung so oft ich will wiederholen, um meine Wahrnehmung zu schärfen.

 

Ich nehme mir vor, auch im Alltag immer wieder auf die Stille zu achten, Gottes Ruf zu vernehmen.