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Spiritueller Impuls "Last abgeben"

Kommt her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich  bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

 

Matthäus 11, Verse 28 - 30

 

Wir laden Sie ein, sich Jesus Christus zuzuwenden und Ihm alle ihre Lasten anzuvertrauen.

 

Erster Schritt:

 

Ich lese mehrmals hintereinander den obigen Bibeltext und lasse ihn auf mich wirken.

 

Zweiter Schritt:

 

Ich nehme mir etwas Zeit und mache mir bewußt, was mich alles belastet. Gibt es etwas, was ich mir nicht verzeihen kann? Wenn ich es möchte, kann ich alles aufschreiben.

 

Dritter Schritt:

 

Ich überlege, ob ich bereit bin Jesus Christus alles zu geben, was mich mühselig und beladen sein lässt.

 

Vierter Schritt:

 

Wenn ich bereit bin, entscheide ich mich Jesus Christus alles in einem Gebet zu übergeben.

 

Vorschlag:

 

Jesus Christus, dir gebe ich alles, was mich belastet: An dieser Stelle können Sie alles benennen, was Sie bewegt. Ich möchte einen Neuanfang mit dir wagen. Amen.

 

Anschließend können Sie ein Vater unser beten.

 

Falls Sie etwas aufgeschrieben haben, zerreißen Sie den Zettel und entsorgen Sie ihn.

 

Unsere Gefühle brauchen noch etwas Zeit, bis sie unserer Ausgesprochenen Absicht Jesus Christus unsere Last zu geben folgen können. Falls mich die Erinnerungen wieder einholen, mache ich mir bewußt, dass ich alles Jesus Christus gegeben habe und bringe sie eventuell in einem Gebet erneut zu ihm.

 

Übung:

 

Ich nehme mir etwas Zeit und setze mich bequem auf einen Stuhl. Ich kann mir dazu auch eine Kerze anzünden. Ich schließe die Augen und stelle mir vor, dass ich mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken unterwegs bin.  An dem Weg, auf dem ich mich befinde, kommt eine schöne Stelle, die mich zur Rast einlädt. Dort lasse ich mich nieder und bleibe eine Weile. Als ich dort sitze, schaue ich in den Rucksack und überlege, ob ich all die schweren Dinge für meinen weiteren Weg brauche. Vielleicht entscheide ich mich, etwas bewußt zurückzulassen, damit mein Weg leichter wird. Anschließend setze ich meinen Weg fort. Wie fühlt sich mein Rucksack jetzt an und wie fühle ich mich?

 

Am Ende komme ich mit meiner Aufmerksamkeit in den Raum zurück.

 

Ich kann die Übung im Laufe der Woche wiederholen.