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Spiritueller Impuls "Einladung zum Abendmahl"

Lassen Sie sich einladen?

 

Als aber einer das hörte, der mit zu Tisch saß, sprach er zu Jesus: Selig ist, der das Brot isst im Reich Gottes! Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu ein. Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahl, den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist alles bereit! Und sie fingen alle an nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der zweite sprach: Ich habe fünf Gespanne Ochsn gekauft und gehe hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der dritte sprach: Ich habe eine Frau genommen; darum kann ich nicht kommen.

 

Und der Knecht kam zurück und sagt das seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen, Verkrüppelten, Blinden und Lahmen herein.

 

Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde. Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.

 

Lukas 14, Verse 15 - 24

 

Erster Schritt:

 

Ich lese den Text mehrmals und lasse ihn auf mich wirken.

 

Zweiter Schritt:

 

Ich überlege mir, welche Gedanken und Gefühle dieser Text in mir auslöst. Wenn ich es will, kann ich es aufschreiben.

 

Dritter Schritt:

 

Ich überlege mir, ob ich von Gott eingeladen bin und welche persönliche Einladung an mich ergangen ist.

 

Vierter Schritt:

 

Ich überlege mir, ob es in meinem Leben Situationen gegeben hat, in denen ich von Gott eingeladen wurde und ich mich entschuldigte, wie die drei Männer.

 

Fünfter Schritt:

 

Ich nehme mir vor in der nächsten Woche genauer darauf zu achten, ob es Einladungen Gottes an mich gibt.

 

Sechster Schritt:

 

Nach dieser Woche nehme ich mir noch einmal Zeit, schaue zurück und frage mich, ob sich etwas verändert hat.

 

Übung:

 

Um meine Wahrnehmung zu schärfen, nehme ich mir vor bei den alltäglichen Verrichtungen immer wieder, wenn es mir einfällt einen Moment inne zu halten und zu schauen, was um mich herum da ist. Ich denke nicht darüber nach, sondern schaue nur, was ist da?