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Spiritueller Impuls "Die Verheißung des Heiligen Geistes"

Sie sind herzlich eingeladen, sich mit dem Wirken des Heiligen Geistes zu beschäftigen.

 

Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.
Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit:
den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch...

 

...Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
Wer mich aber nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.
Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin.
Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

 

Johannes 14, Verse 15 - 18 und 23 - 26

 

Erster Schritt:

 

Ich lese den Text mehrmals und lasse ihn auf mich wirken.

 

Zweiter Schritt:

 

Gedanken, Bilder, Gefühle und Erinnerungen, die ich beim Lesen des Textes hatte, schreibe ich auf.

 

Dritter Schritt:

 

Ich frage mich, wo finde ich Spuren vom Wirken des Heiligen Geistes in meinem Leben?

 

Fragen dazu:

 

Wie habe ich meinen Glauben gefunden?
Habe ich schon einmal eine innere Gewissheit gehabt, das ich etwas unbedingt tun soll und hat es sich bei der Umsetzung gezeigt: Es war richtig?
Habe ich schon einmal Glaubenszweifel gehabt und doch meinen Glauben wiedergefunden?
Habe ich schon einmal bei anderen Menschen eine positive Veränderung wahrgenommen?
Gibt es anderes, wo ich und wie das Wirken des Heiligen Geistes gespürt habe?

 

Wenn ich es mag, kann ich es aufschreiben.

 

Vierter Schritt:

 

Ich nehme mir vor, genauer auf das Wirken des Heiligen Geistes bei mir und bei anderen zu achten.

 

Fünfter Schritt:

 

Nach einer Woche oder einer längeren Zeit, schaue ich zurück. Wo habe ich das Wirken des Heiligen Geistes wahrgenommen.

 

Übung:

 

Hier zwei Übungen zur Auswahl:

 

Wenn Sie es möchten, beten Sie bis Pfingsten immer wieder folgendes Gebet:

 

Atme in mir, du Heiliger Geist,
daß ich Heiliges denke.

 

Treibe mich, du Heiliger Geist,
daß ich Heiliges tue.

 

Locke mich,
du Heiliger Geist, daß ich Heiliges liebe.

 

Stärke mich, du Heiliger Geist,
daß ich es nimmer verliere.

 

Augustinus

 

Und/oder:

 

Sie können auch im täglichen Leben immer wieder, wenn es Ihnen einfällt, lauschen, ob es stille Momente gibt. Lauschen Sie dann in die Stille hinein. Was nehme ich da wahr?