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Spiritueller Impuls "Dank".

Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

 

Epheser 5, Verse 19 - 20

 

Wir laden Sie ein, sich mit dem Thema "Dank" auseinanderzusetzen.

 

Erster Schritt:

 

Ich nehme mir etwas Zeit und überlege, wofür ich dankbar sein könnte und schreibe es auf.
Ich denke auch an Dinge, die ich vielleicht für selbstverständlich halte.

 

Einige Beispiele:

 

Es gibt viele Menschen, die nicht lesen und schreiben können. Kann ich es?
Es gibt viele Menschen, die wenig oder nichts zu essen haben. Habe ich es?
Kann ich sehen, hören, riechen, schmecken?
Habe ich Menschen mit denen ich in zusammen lebe oder mit denen ich befreundet bin?
Kann ich mich allein waschen und kleiden?
Habe ich eine Wohnung oder ein Haus?

 

Sicherlich wird Ihnen noch mehr einfallen, wenn Sie sich damit auseinander setzen.

 

Zweiter Schritt:

 

Nachdem ich alles aufgeschrieben habe, gehe ich die Liste noch einmal durch und nehme bei jedem Beispiel meine Gefühle wahr, die damit verbunden sind.

 

Dritter Schritt:

 

Ich fasse alles in einem Dankgebet zusammen.

 

Gott, ich danke Dir für ...

 

Vierter Schritt:

 

Ich überlege, wann ich das letzte Mal den Menschen gedankt habe, die zu mir gehören, Familie, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen ...

 

Fünter Schritt:

 

Ich nehme mir vor in den nächsten Tagen aufmerksamer zu leben, damit ich Situationen erkenne, für die ich dankbar sein kann. Ich nehme es nicht als selbstverständlich, dass die Menschen freundlich zu mir sind und ihre Arbeit tun. Ich nehme mir vor ihnen meine Dankbarkeit zu zeigen.

 

Abends schaue ich noch einmal auf den Tag zurück und danke Gott für alles, was mir aufgefallen ist.

 

Tipp:

 

Um Ihre Wahrnehmung zu schärfen, können Sie folgende Übung machen:

 

Ich setze oder lege mich. Ich schließe die Augen und spüre, ohne darüber nachzudenken, wie und wo mein Körper Kontakt mit dem Boden, der Sitz- oder Liegefläche hat...

 

Ich lenke meine Wahrnehmung auf die Atmung und nehme wahr, wie es in mir atmet...

 

Ich spüre wie die Bauchdecke und der Brustkorb sich hebt und senkt und bleibe einige Zeit bei dieser Wahrnehmung. Anschließend kehre ich mit meiner Aufmerksamkeit wieder in den Raum zurück.

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.