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Europa: Festung oder Zufluchtsort? Eine Veranstaltung zur Europawahl.

Europa, für Kriegs- und Hungerflüchtlinge noch immer ein unter allen Umständen zu erreichender Zufluchtsort. Immer weniger dieser Menschen erreichen jedoch ihr Traumland. Das hat Gründe und Hintergründe. Darüber informiert Martina Herold auf einer Gemeindeveranstaltung des Flüchtlingsstammtisches der ev. Kirchengemeinde Berghofen. Die Leiterin der Abteilung Flucht – Asyl – Migration im Diakonischen Werk Dortmund-Lünen hat die Flüchtlingseinrichtung  Frenzelschule in Hörde geleitet, in der auch Mitglieder der Kirchengemeinde sich ehrenamtlich engagiert haben. Noch heute begleitet der Stammtisch eine irakische Familie aus der ehemaligen Flüchtlingseinrichtung. In ihrem alltäglichen Arbeitsumfeld hat Martina Herold es mit geflüchteten Menschen zu tun. Diese Personengruppe wird  zunehmend in der Öffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen. Auch über Entwicklungen, die dazu geführt haben, informiert die Mitarbeiterin des Diakonischen Werkes  in Bild und Wort. Mit der Veranstaltung will der Flüchtlingsstammtisch, so sein Sprecher Joachim Breithaupt, einen Entscheidungsbaustein für die anstehende Europawahl am 26. Mai anbieten. „Die Abschottung Europas wird immer perfekter und gerade deshalb müssen Frauen und Männer in das europäische Parlament gewählt werden, die diesen Trend aufhalten oder zumindest abmildern“, so Breithaupt. Die Veranstalter laden für Dienstag, 26. März um 19.30 Uhr ins Gemeindehaus am Fasanenweg ein.